Rubriken: Ihre Gesellschaft

  • Von wegen, es ist kein Geld da

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    Das Totschlag-Argument der Herrschenden für ihre Angriffe ist: „Die Kassen sind leer. Es ist kein Geld da.“  Kein Geld für würdige Renten. Kein Geld, wenn wir im Alter gepflegt werden müssen. Kein Geld, wenn wir krank sind. Kein Geld für die Bildung unserer Kinder. Da fragt man sich: Was taugt eine Gesellschaft, die reich ist,…

  • Eine Bomben-Aussicht

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    Mitte Juni war die wichtigste Autobahn im Ruhrgebiet, die A40, bei Mülheim 9 Tage lang in beide Richtungen gesperrt – mit allem, was dies für Hunderttausende an Stau und extrem längeren Arbeitswegen bedeutet. Der Grund: Für eine größere Baustelle musste dort vorher der ganze Boden nach Bomben aus dem 2. Weltkrieg abgesucht werden. Die liegen…

  • Hitzewelle: Nicht nur die Temperaturen spinnen

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    Es ist erst Juni, und wir haben schon die zweite Hitzewelle. Sie ist vor allem für Arbeitende und Ärmere eine Katastrophe. Wir haben nicht die Möglichkeit, unsere Zeit durchweg in klimatisierten Orten zu verbringen. Anstrengende Arbeitszeiten, in der Hitze stundenlang auf überfüllte Busse und Bahnen warten, schlecht isolierte Wohnungen, die Hitze wie Pizzaöfen abstrahlen: Das…

  • Folter im Augsburger Gefängnis: Ein Einzelfall?

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    In dem bayrischen Gefängnis bei Augsburg haben 13 Beamte des Sicherheitspersonals über Jahre systematisch Gefangene misshandelt und gefoltert – mit Unterstützung der Gefängnisleitung. Sie haben Gefangene gezwungen, sich nackt auszuziehen und Kniebeugen vor ihnen zu machen. Sie haben sogar Kranke und Verletzte wahllos mit Fäusten oder Schlagstöcken verprügelt oder ihren Kopf gegen die Wand geschlagen.…

  • Uniklinik Essen: Proteste beenden Abtreibungsverbot

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    Der bisherige Leiter der Frauenklinik an der Essener Uniklinik hat sich seit 25 Jahren geweigert, Schwangerschaftsabbrüche vorzunehmen. Selbst nach Vergewaltigungen hat er den Frauen den Eingriff verweigert. Der Klinikleiter hat sich damit gerechtfertigt, dass dies seine private „Gewissensentscheidung“ sei. Doch alle ihm untergebenen Ärztinnen und Ärzte mussten sich an seine Gewissensentscheidung halten. Der Klinikleiter hat…

  • Hier ist das Geld, das sonst überall fehlt!

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    Unfassbare 100 Milliarden Euro sollten die Rüstungskonzerne Airbus und Dassault von der deutschen, französischen und spanischen Regierung erhalten, um einen neuen Kampfjet zu entwickeln. Die zu erwartenden Profite waren so gigantisch, dass die beiden Konzerne seit 9 Jahren darum gestritten haben, wer welche Arbeiten, Eigentums- und Patentrechte erhält – wobei Airbus von der deutschen und…

  • Löhne, Sicherheit: Nach unten gibt es keine Grenze

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    Wie oft haben wir in den letzten drei Jahren zu hören bekommen, dass die Betriebe in Deutschland nicht „wettbewerbsfähig“ wären? Es ist ihre Standard-Begründung für die Schließung von Betrieben und um Geschenke vom Staat und Verzicht von uns Arbeitenden zu verlangen. Sie erzählen uns, dass Löhne, Energiekosten, Umwelt- und Sicherheitsauflagen in Amerika und Asien viel…

  • Was sie unter „unnötiger Bürokratie“ verstehen

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    Am 26. Mai sind bei der Explosion eines Tanks in einer Karton-Fabrik in Washington (USA) 11 Arbeiter getötet worden. Ihr Aufenthaltsraum lag direkt neben dem Tank, in dem 2,2 Millionen Liter hochexplosiver Flüssigkeit gelagert waren. Schon drei Jahre vorher hatte es dort einen gefährlichen Brand gegeben, doch nichts ist danach passiert. Nicht einmal Kontrollen durch…

  • Ist der Ruf erst einmal ruiniert…

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    Nachdem die FDP aus dem Bundestag geflogen ist, musste sich ihr Chef und ehemaliger Finanzminister Christian Lindner beruflich umorientieren. Aber was kann jemand, der sein Leben lang Berufspolitiker war? Ganz einfach: Er wird Manager: in Lindners Fall Vorstandsvorsitzender beim größten deutschen Autohandelskonzern „Autoland AG“. Da kann er dann genau dasselbe tun, was auch Regierungspolitiker machen:…

  • Kaputte Brücken: Wir bezahlen dreifach

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    Und die nächste kaputte Brücke! Diesmal hat es die Nordbrücke in Bonn getroffen. Die wichtige Ost-West-Verbindung über den Rhein, über die täglich bis zu 120.000 Autos fahren, ist nun für mindestens zwei Jahre komplett gesperrt. Alle alternativen Wege sind seitdem hoffnungslos verstopft. Es ist ein täglicher Nervenkrieg. Und die zusätzlichen Kilometer und vor allem die…