Rubriken: Ihre Gesellschaft
-
VW: Krise sind 7 Milliarden Euro Reingewinn
— Nr.196Der VW-Konzern spricht von „katastrophalen“ Zahlen. Was die Bosse darunter verstehen? Dass der Konzern „nur“ genauso viele Autos wie im letzten Jahr verkauft hat, nämlich 9 Millionen. Und dass er (nach Steuern) „nur“ 7 Milliarden Euro Gewinn gemacht hat. Diese Milliardengewinne hat VW trotz US-Zöllen und weniger Verkäufen in China gemacht, weil der Konzern alle…
-
Die Regierung will Kritik an ihrer aggressiven Politik mundtot machen
— Nr.196Der sehr rechtskonservative CDU-Kulturstaatsminister Weimer hat sich vorgenommen, die Medien und Kulturbetriebe „auf Linie“ zu bringen. So hat er versucht, die Leiterin der Berlinale abzusetzen, weil sie nicht verhindert habe, dass einige Schauspieler und Regisseure bei den Filmfestspielen ihre Solidarität mit den Palästinensern zum Ausdruck brachten, die noch immer von Israel terrorisiert und ermordet werden.…
-
Landtagswahlen
— Nr.196Von arbeiterfeindlich… Bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg am 8. März hat die SPD die Hälfte ihrer Stimmen verloren. Sie kam nur noch auf 5,5%. Auch bei den kommenden Landtagswahlen in Rheinland-Pfalz sagen die Umfragen ihr große Stimmverluste voraus. Wen könnte es wundern? Die SPD bezahlt für die arbeiterfeindliche Politik, die sie in der Regierung Merz…
-
VW, Eon: Für manche ein sanftes Ruhekissen
— Nr.196Sie arbeiten nicht, aber leben in Saus und Braus: Der ehemalige Manager Teyssen, der seit 2021 nicht mehr bei Eon arbeitet, bekommt noch immer jährlich 9,06 Millionen Euro „Rente“ vom Konzern. Der ehemalige VW-Chef Diess kassiert 9,01 Millionen Euro. All die Arbeitenden hingegen, die von eben diesen Managern wegen der „schwierigen Zeiten“ entlassen wurden, mussten…
-
Öl-Preise: Die Kriegsgewinnler sahnen ab
— Nr.196Obwohl die Lager noch voll sind, ist der Preis für Öl an der Börse mit Kriegsbeginn sofort um 30% gestiegen. Mehr noch: Bereits vor Ausbruch des Krieges haben Hedgefonds darauf spekuliert und 200 Tankschiffe voller Öl aufgekauft. Dieses Öl halten sie nun zurück. Sie setzen darauf, dass mit der Blockade der Straße von Hormus das…
-
Sklavenarbeit in deutschen Pflegeheimen
— Nr.196Viele private Altenheime – die oft Investment-Fonds gehören – leben von der grenzenlosen Ausbeutung von Pflegekräften aus dem Ausland. Sie setzen darauf, dass viele Pflegekräfte sich verschulden, um nach Deutschland zu kommen und ihr Aufenthaltsrecht an die Arbeit geknüpft ist. Daher können sie nicht einfach kündigen, egal wie schlimm die Arbeitsbedingungen sind. Ein besonders widerlicher…
-
Bald keine Arbeitsgerichte mehr?
— Nr.196Die NRW-Landesregierung (CDU, Grüne) will 15 von 30 Arbeitsgerichten schließen. Wer sich gegen seine Firma wehren will, muss dann noch viel länger bis zum Prozess warten. Wie passend kommt diese Sparmaßnahme genau jetzt, wo die Unternehmen aufgrund der wirtschaftlichen Lage noch mehr entlassen wollen. Es ist ein wahres Geschenk an die Bosse! Sie können Arbeitende…
-
„Export-Weltmeister“ im Töten
— Nr.196Deutschlands Export-Industrie krankt? Eine Branche auf jeden Fall nicht: die Rüstungsindustrie. Im Gegenteil, hier hat Deutschland mittlerweile sogar China überholt und ist nun der viertgrößte Waffen-Exporteur der Welt. Das Geschäft mit dem Tod beschert Konzernen wie Rheinmetall, Airbus Defence oder Thyssenkrupp Marine Systems Rekorde bei Aufträgen und Gewinnen. Die größten Käufer der deutschen Waffen sind…
-
Wie die CSU Arbeit und Integration gezielt verhindert
— Nr.195Das CSU-geführte Innenministerium hat entschieden, die Hälfte der sogenannten Integrationskurse zu streichen. Das Herzstück hiervon ist ein Sprachkurs, dessen Abschluss man braucht, um als Bus- oder LKW-Fahrer, im Handwerk, in der Pflege und vielen anderen Berufen arbeiten zu können – also überall dort, wo so dringend zusätzliche Arbeitende gebraucht werden. Doch um dem reaktionärsten Teil…
-
Saisonarbeiter: erst ausbeuten, dann sterben lassen
— Nr.195Er hieß Janos M. Er war 50 Jahre alt. Er war aus Rumänien und arbeitete einige Wochen als Saisonarbeiter auf einem Weingut in Baden-Württemberg. Kurz vor Weihnachten ist er gestorben, nachdem er zuvor zwei Tage bewusstlos in seiner Unterkunft auf dem Boden gelegen hat. Denn der Bauer, für den er arbeitete, weigerte sich den Arzt…
